Ergänzungen zum heutigen Sachstand und zur Vorgeschichte

Eine ausfürliche Darstellung dieser neuen Hypothese können Sie    hier    als pdf-Datei herunterladen.

Der genannten heutigen Vorstellung (vom April 2010) über die Wirkungsweise der Muskeln im Gesäß– und Oberschenkelbereich gingen andere voraus. Für diejenigen, die sich damit näher beschäftigen möchten, sollen diese hier genannt werden. Vielleicht hilft das Durchdenken verschiedener Hypothesen und Überlegungen ja, diese heutigen Vorstellungen besser zu verstehen.
Die ersten umfassenden Ergebnisse der Beschäftigung mit der Biomechanik im Gesäß– und Oberschenkelbereich und die daraus folgenden Konsequenzen für das erfolgreiche Üben wurden im September 2004 in einer umfassenden Studie niedergelegt.

Zu dem Zeitpunkt lautete meine Hypothese wie folgt:

Der Einbeinstand wird durch Spannung bei Volumenkonstanz der tief liegenden Muskeln 3, 1, 5, 9 und 7 auf der Seite des Standbeines ermöglicht. Durch Druck in Richtung Erdboden wird der Rumpf nach oben gedrückt, wodurch das Teilkörpergewicht von Rumpf und Spielbein abgestützt und das Hüftgelenk in physiologisch optimaler Weise belastet und das Becken nahezu waagerecht gehalten wird.


Weiteres Beobachten und Grübeln ergaben im Herbst 2007 folgende Ergänzung dieser Hypothese:

Das Hüftgelenk wird beim Gehen und Laufen durch die Spannung der unmittelbar hinter und unter dem Hüftgelenk liegenden Muskeln 3, 1, 5, 9 und 7 vom Moment des Aufsetzens des Standbeines auf den Boden bis zum Abheben des Standbeines vom Boden zur erfolgreichen und energieärmsten Überwindung des Oberen Totpunktes (OT) durch das Standbein blockiert. Dadurch werden zwei in der Spielbeinphase durch das Hüftgelenk beweglich miteinander verbundene Körper (Becken und Oberschenkel) zu einer festen Säule.

Dabei handelt es sich um eine „gleitende Gelenkblockade“ (Arbeitsbegriff)!



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30.04.10